Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Universität Regensburg

Seit 1996 fördert die Deutsche Krebshilfe ein überregionales Verbundprojekt für Familiären Brust- und Eierstockkrebs im Rahmen des deutschen Konsortiums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs. Es wurden bundesweit bisher 15 universitäre Zentren etabliert. Der Vorteil des Zentrums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs Regensburg ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten aus den Bereichen Humangenetik, Gynäkologie und Radiologie, um eine optimale Beratung und Betreuung von Ratsuchenden und Patienten hinsichtlich der speziellen Problematik des erblichen Brust- und Eierstockkrebses zu ermöglichen. Wir bieten den Betroffenen und Ratsuchenden eine umfassende Beratung (humangenetisch, gynäkologisch, psychologisch), die molekulargenetische Analyse der Brustkrebsgene, die intensive Früherkennung, präventive Maßnahmen sowie Therapie und Nachsorge bösartiger Erkrankungen der Brust und der Eierstöcke.

Ein weiteres Ziel des deutschen Konsortiums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs ist die intensive Forschung zur Identifikation weiterer Gene, die Brust- und/oder Eierstockkrebs verursachen können. Darüber hinaus werden die besonderen Eigenschaften der erblich bedingten Tumoren sowie die Effektivität der Früherkennungsmaßnahmen, die Prävention und Therapien überprüft. Dies geschieht durch eine anonymisierte zentrale Datenerhebung und soll zukünftig eine noch bessere Beratung und Planung notwendiger Maßnahmen für die Patienten ermöglichen.

Zum Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs Regensburg gehören: